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Viagra-Hersteller Pfizer verdreifacht Gewinn

Samstag 1. November 2008 von admin

New York (dpa) - Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im dritten Quartal nach hohen Sonderbelastungen im Vorjahr seinen Gewinn verdreifacht und die Markterwartungen übertroffen.

Der Überschuss kletterte auf 2,28 Milliarden Dollar. Der Umsatz stagnierte dagegen auch wegen der Konkurrenz von Nachahmerprodukten bei 11,97 Milliarden Dollar (9,08 Mrd Euro). Pfizer sei bei seinen Zielen für das Gesamtjahr auf Kurs, sagte Konzernchef Jeff Kindler am Dienstag in New York.

Pfizer stellt auch das weltweit bekannte Potenzmittel Viagra her, eines der ertragreichsten Medikamente schlechthin.

Für das Gesamtjahr erwartet Pfizer nun vor Sonderposten einen Gewinn je Aktie zwischen 2,36 und 2,41 Dollar und damit ein Plus von bis zu gut zehn Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz soll 48 bis 49 Milliarden Dollar betragen nach 48,2 Milliarden Dollar in 2007. Die Aktie stieg zum US-Handelsstart um mehr als zwei Prozent.

Erst vor wenigen Wochen hatte Pfizer einen Strategiewechsel angekündigt. Die teure Entwicklung neuer Medikamente etwa gegen Herzkrankheiten wird drastisch eingeschränkt. Stattdessen will sich der Branchenprimus auf profitablere Bereiche wie die Krebs- und Schmerz-Therapie sowie Alzheimer und Diabetes konzentrieren. Einiger der klassischen Wettbewerber verfolgen unter dem Druck der Hersteller von Nachahmermedikamenten (Generika) ähnliche Strategien.

In den USA ging der Umsatz im dritten Quartal um 15 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zurück, während das internationale Geschäft ein Plus von 13 Prozent verbuchte. Mit dem Blutfettsenker Lipitor, dem weltweit bestverkauften Medikament, setzte Pfizer 3,1 Milliarden Dollar um - rund ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Patentschutz für Lipitor läuft 2011 aus.

Vor einem Jahr hatte Pfizer vor allem durch eine Sonderbelastung für das Diabetesmittel Exubera einen massiven Ergebniseinbruch verbucht. Um solche Einmaleffekte bereinigt stieg der Gewinn jetzt lediglich um fünf Prozent. Pfizer stellt auch das weltweit bekannte Potenzmittel Viagra her, eines der ertragreichsten Medikamente schlechthin.

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Warum Sie Viagra nehmen sollten

Dienstag 2. September 2008 von admin

Ursprünglich sollte Viagra den Blutdruck senken. Das Gegenteil geschah. Inzwischen ist klar: Viagra kann noch mehr: Mittlerweile nehmen nicht nur Männer das Mittel zum Spaß. Vom Arzt verschrieben, können auch Frauen und ältere Patienten damit ein wahres Wunder erleben.

Viagra macht nicht nur Männer glücklich, auch Hamster mit Jetlag und Frauen mit Kinderwunsch!

Vor 15 Jahren, im September 1992, machte ein unbekannter Arzt aus der englischen Provinz am Telefon eine eher nebensächliche Bemerkung, die weltweite Folgen hatte. Der Mann war verbunden mit dem Entwicklungschef des weltgrößten Pharmakonzerns, der US-Firma Pfizer. Das neue Medikament habe sich als wirkungslos herausgestellt, sagte der Arzt. In seinen Feldversuchen habe er keine Besserung bei Bluthochdruck feststellen können, leider. Insofern also ein Reinfall. Aber da gebe es eine interessante Nebenwirkung.

Kurze Zeit nach dem berühmtesten Anruf in der Geschichte der Männer-Heilkunde meldete Pfizer die Substanz UK-92480 für klinische Studien an – nicht als Blutdrucksenker, sondern als Potenzmittel. Bis zu diesem Zeitpunkt war Männern weisgemacht worden, ihr Problem liege im Kopf, an Partnerin, am Stress im Büro, am ungesunden Lebensstil – da sei leider nichts zu machen, leider.

Bis zur Erfindung von Viagra wurden Männer mit Erektionsstörungen wenn überhaupt psychotherapeutisch behandelt. Eine andere Therapie gab es nicht. Nachdem aber klar war, dass das Problem in der Verengung der kleinsten Gefäße im Penis lag, die man mit Medikamenten erweitern konnte, war die Erektionstörung weg. „Natürlich löst Viagra nicht alle sexuellen Probleme“, sagt der Hamburger Sexualmediziner Johannes Sievers. Manche aber schon.

Viagra als hocheffizientes Heilmittel

Heute schlucken mehr als 30 Millionen weltweit die schrillblauen Pillen gegen Erektionsstörungen. Reiner Zufall, dass sich dieses Medikament jetzt, am 15. Jahrestag seiner Erfindung, dass dieses Medikament sich selber rehabilitiert. Zufall auch, dass sich die Substanz nebenbei als hocheffizientes Heilmittel entpuppt – gegen mehr als ein Dutzend gesundheitliche Probleme.

In der medizinischen Forschung bekommt Viagra inzwischen ähnlich chamäleonhaft-schillernde Züge wie Aspirin. Ein Wirkstoff mit wechselnden Gesichtern – je nachdem, welches Krankheitsbild vorliegt.

Beispiel Jetlag: Als die Forscher der Universität in Buenos Aires die strahlendblauen Pillen an Hamster verfütterten, war das Ergebnis verblüffend. Offenbar verhindert der Viagra-Wirkstoff Sildenafil den Abbau einer Substanz im Gehirn, die an der Steuerung der inneren Uhr beteiligt ist. Das erleichtert die Anpassung des Körpers an einen veränderten Tag-Nacht-Rhythmus.

Die Wissenschaftler verabreichten den Hamstern das Medikament und verkürzten ihnen die Ruhephase durch Beleuchtung um sechs Stunden. Anschließend bemühten die Nager das Laufrad – gerade so, als wären sie völlig ausgeruht.

Viagra macht fit im Kopf

Viagra fürs Hirn? Diesen Traum hatten schon die alten Griechen. Ein Spray in jedes Nasenloch, eine Pille auf der Zunge – und das Vergessen ist besiegt, aus dem Kopf lässt sich beliebiges abspulen – Zahlenreihen, Telefonbücher, wissenschaftliche Wälzer. Für die moderne Forschung ist es eine Vision, die kurz vor der Verwirklichung steht: Molekularbiologen haben so genaue Einblicke in die Funktionsweise des Gehirns gewonnen, dass sie mit Pharmazie Wissen und Vergessen steuern können.

Verschiedene Studien legen nahe, dass auch Viagra eine gute Gedächtnismedizin sein könnte. Wie die Wirkung zustande kommt, ist unklar. US-Forscher der Auburn University in Alabama verfolgen die These, dass der Botenstoff cGMP, der beim Mann die Gefäße erweitert, den Blutfluss erhöht und vermehrt Glukose ins Hirn schleust.

Normalerweise wird der Abbau dieses Botenstoffs von Stickstoffmonoxid gesteuert. Viagra greift in diesen Prozess ein, verlangsamt den Abbau von cGMP. Eine Wirkung, die auch Alzheimer-Patienten helfen könnte. Denn im Alter, so wissen Forscher, lässt die Bildung von cGMP stark nach. Das Team brachte die Substanz auch als Schmerzmittel ins Rennen.

Seinen Effekt auf Glukose brachte den Wirkstoff auch als potenzielles Diabetes-Mittel ins Gespräch: Mexikanische Forscher des Institutes des Seguro Social in Mexiko Stadt förderten eine kurzfristig positive Wirkung bei 40 Männern mit Diabetes Type-2 zutage.

Schwanger werden mit Viagra

Inzwischen schlucken nicht nur Männer Viagra. Zwischen männlicher und weiblicher Sexualität entdeckt man zunehmend erstaunliche Parallelen: Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte – oder die Arzneien dagegen – können bei Männern zu Erektionsstörungen führen. Heute geht man davon aus, dass diese Faktoren bei Frauen ebenfalls sexuelle Funktionen beeinträchtigen können.

Viel hängt auch davon ab, wie gut das Gewebe während der Erregung durchblutet ist: je stärker, desto mehr Flüssigkeit tritt aus den Gefäßen. Bei älteren Patientinnen mit Bluthochdruck und Arteriosklerose oder bei Raucherinnen nimmt die Durchblutung ab. Rührt das Orgasmusproblem einer Frau daher, kann es sinnvoll sein, den Einsatz von Viagra zu testen – in der modernen Gynäkologie gängige Praxis.

Auch Schwangeren wird zuweilen das Mittel empfohlen. Vor sechs Jahren wurde eine Amerikanerin dank Viagra schwanger, nachdem die Ärzte sie als unfruchtbar diagnostiziert hatten. Die 36-jährige Frau war bereits zwei Mal künstlich befruchtet worden, doch ihre Gebärmutterschleimhaut war zu dünn, die befruchteten Eizellen konnten sich nicht einnisten, und sie verlor die Embryos und wandte sich an Geoffrey Sher, Las Vegas. Der Arzt hatte bereits Experimente mit Viagra an Mäusen durchgeführt und kam zu dem Schluss, dass das Medikament Frauen helfen könnte, die Gebärmutterschleimhaut großzügig aufzubauen.

Vier unfruchtbare Frauen haben bislang an Shers Viagra-Experiment teilgenommen, drei von ihnen wurden schwanger. Die Ergebnisse wurden im „British Journal of Human Reproduction“ veröffentlicht.

Ärzte benutzen Viagra darüber hinaus bei Schwangeren, deren Gebärmutter verengt ist, wodurch das Wachstum des Fötus gebremst wird und das Risiko einer Frühgeburt drastisch steigt – statistisch trifft das etwa fünf Prozent der Neugeborenen in Großbritannien zu.

Viagra steigert die Aktivität des Enzyms PDE-5, was eine bessere Durchblutung von Gebärmutter und Plazenta zur Folge hat, so dass wiederum der Fötus besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. In Tel Aviv geben Forscher derzeit betroffenen Frauen 25 Milligramm der Substanz, was „den Ungeborenen ein paar zusätzliche Tage im Mutterleib beschert“, zitiert der „Independent“ die Forscher.

Viagra hält Blumen länger frisch

Legendär die Versuche, mit Hilfe von Viagra nicht nur dem Manne zu längerem Stand zu verhelfen, sondern auch die Pracht von Schnittblumen verlängert. Berühmt für ihre Versuche mit den strammen Stängeln wurden Pflanzenphysiologen der israelischen Bar-Ilan-Universitat.

Zusammen mit australischen Kollegen berichteten sie 1998 in einem Artikel in der Zeitschrift Plant Physiology and Biochemistry, dass ein halbes Milligramm der Viagra-Substanz Sildenafil pro Vase genügt, um Schnittblumen eine Woche länger frisch zu halten.

Das ist nur ein Hundertstel der Menge, die in einer Viagra-Pille enthalten ist. Und nicht nur bei Blumen erhält Viagra die Spannkraft – auch Erdbeeren und Brokkoli blieben durch Sildenafil offenbar länger knackig. „Menschen und Pflanzen sind also ähnlicher als gedacht“, sagt der Pflanzenforscher Yaacov Leshem.

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Viagra - Sildenafil/ Risiken und Nebenwirkungen

Freitag 27. Juni 2008 von admin

Kontraindikationen

Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil mit nitrathaltigen Medikamenten (z.B. das bei älteren Leuten weit verbreitete Nitrolingual-Spray) oder NO-Donatoren (dazu zählt auch das Szene-Medikament Poppers) ist kontraindiziert. Durch die kombinierte Wirkung auf den Blutdruck droht ein akuter lebensbedrohlicher Blutdruckabfall - es sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden, der über die genommene Medikation in Kenntnis gesetzt werden muss.

Abgesehen von dieser Kontraindikation stellt der Einsatz bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit dann ein Risiko dar, wenn der erfolgreiche Geschlechtsverkehr für den Kreislauf eine zu hohe Beanspruchung bedeutet.

Wechselwirkungen

Auch einige AIDS-Medikamente werden durch Sildenafil negativ beeinflusst, so dass HIV-Infizierte das Mittel nur mit gewissen Risiken einnehmen können.

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme auftretende Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (10,8 %), Gesichtsrötung (10,9 %), Magenbeschwerden (3 %), Rhinitis (4 %), abnorme visuelle Wahrnehmungen (2,8 %; z. B. blaue Schleier im Gesichtsfeld, erhöhte Lichtempfindlichkeit), Herabsetzung des Reaktionsvermögens, Schwindelgefühle, Dyspepsie, verstopfte Nase, Rücken- und Muskelschmerzen, verlängerte Dauererektion (Priapismus). Es wurden bereits Fälle von nichtarteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie beobachtet. Dies führt in seltenen Fällen zu Einbußen der Sehfähigkeit oder zur Erblindung. Die aktuellen Erkenntnisse zu diesen Nebenwirkungen führten im Sommer 2006 zur Aussendung eines Rote-Hand-Briefes sowie zur Änderung der Fachinformation für Sildenafil. Neuerdings liegen auch Hinweise vor auf plötzlich auftretende Hörstörungen im Zusammenhang mit Sildenafileinnahme.

In der Vergangenheit wurde Sildenafil hin und wieder durch großaufgemachte Pressemitteilungen bekannt, in welchen von Todesfällen berichtet wurde. Diese traten aber in allen nachvollziehbaren Fällen durch Nichtbeachtung der Kontraindikationen auf. Ein hohes Risiko ist in diesem Zusammenhang, Sildenafil ohne die Verordnung eines Arztes, der diese Risiken abschätzen kann, einzunehmen.

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Viagra - Sildenafil/ Einsatz

Freitag 27. Juni 2008 von admin

Einsatz bei erektiler Dysfunktion (ED)

Nach Studien ermöglicht der Wirkstoff Sildenafil bei 69 % der männlichen Patienten eine Erektion, die für die Dauer eines Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten wird. Sildenafil hat im Gegensatz zu den bis dahin eingesetzten Potenzmitteln, die sich die Patienten z. B. mit der Nadel in den Penis spritzen mussten, den Vorteil, dass es nur dann wirkt, wenn der Patient auch sexuell erregt ist.

Ausmaß und Dauer einer Erektion hängen vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkörpern des Penis ab. Die Blutzufuhr wird durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum gesteuert. Im nicht erigierten Zustand sind diese angespannt und verschließen die Gefäße. Wird der Mann jedoch sexuell erregt, führt dies in den betreffenden Muskelzellen zur Bildung von cGMP (zyklischem Guanosinmonophosphat). Die Muskeln entspannen sich und der Gefäßquerschnitt wird vergrößert, was dazu führt, dass arterielles Blut in die Schwellkörper fließt und eine Erektion auslöst. Molekularer Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5), welches das cGMP spaltet. Sildenafil wirkt dadurch, dass es PDE-5 blockiert und dafür sorgt, dass auch geringe Mengen von cGMP zu einer Erektion führen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Viagra auch bei Non-Respondern wirken kann, wenn vorher Arginin gegeben worden war. Zudem konnte bei Sildenafil eine Art Dosiseinsparungseffekt festgestellt werden. Arginin setzt ebenfalls NO Stickstoffoxid frei, welches eine Erweiterung (Dilatation) der Blutgefäße bewirkt.

Einsatz bei sexuellen Funktionsstörungen der Frau

2004 hat der Pharmakonzern Pfizer nach mehrjähriger Forschung entschieden, den Wirkstoff Sildenafil nicht für Frauen auf den Markt zu bringen. Tests an rund 3000 Frauen mit sexuellen Funktionsstörungen hätten keine brauchbaren Ergebnisse geliefert. Nach dem großen Erfolg von Sildenafil im Einsatz bei Männern sollte eigentlich ein ähnlich gewinnbringender Markt für Frauen aufgebaut werden. Das Unternehmen war jedoch (vor allem durch die Fachzeitschrift „British Medical Journal“) in die Kritik geraten, unter dem Namen „weibliche sexuelle Funktionsstörung“ (FSD) gezielt ein Krankheitsbild zu schaffen.

Einsatz bei idiopathischer pulmonal-arterieller Hypertonie

Seit 2006 ist Sildenafil unter dem Markennamen Revatio auch zur Behandlung der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie bei Patienten im NYHA-Stadium III im Handel. Eingesetzt werden hier Tabletten mit 20 mg Sildenafil, die dreimal täglich in einer Dauermedikation gegeben werden. Kritiker bemängeln, dass die zugelassene Dosierung von 3×20 mg für eine optimale Therapie nicht ausreichend sei und die wichtigsten Studien mit bis zu 3×80 mg Sildenafil durchgeführt wurden. Diese Dosierung ist aber in Deutschland nicht für die Therapie zugelassen.

In der Neonatologie wird Sildenafil in letzter Zeit außerhalb der Arzneimittelzulassung zunehmend bei extremen Frühgeborenen mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD) zur Senkung des pulmonalen arteriellen Gefäßwiderstands eingesetzt.

Sonstige Wirkungen und Einsatzbereiche

Außer den oben genannten Bereichen ist eine Wirkung und ein Einsatz von Sildenafil bei verschiedenen speziellen Krankheitsbildern beschrieben:

  • Sklerodermie
  • Arterielle Hypertonie bei Hunden
  • Höhenkrankheit

Es gibt erste Untersuchungen, nach denen Sildenafil die Auswirkungen des bei der Krankheit Mukoviszidose durch einen Gendefekt gestörten CFTR-Proteins korrigieren kann.

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Viagra - Sildenafil/ Wirkmechanismus

Freitag 27. Juni 2008 von admin

Ein Teil des physiologischen Prozesses der Erektion beinhaltet die Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) im Corpus cavernosum. Dadurch wird das Enzym Guanylatzyklase aktiviert, welches die Ausschüttung von cyclischen Guanosinmonophosphat (cGMP) erhöht. So wird eine leichte Muskelentspannung im Corpus Cavernosum ausgelöst, welche das Einströmen von Blut und damit die Erektion ermöglicht.

Sildenafil ist ein potenter selektiver Hemmer der cGMP-spezifischen Phosphodiesterase vom Typ 5 (PDE5), die für die Herabsetzung von cGMP im Corpus Cavernosum verantwortlich ist. Als Resultat wird beim Einsatz von Sildenafil eine normale sexuelle Stimulation zu erhöhten Leveln von cGMP im Corpus cavernosum und damit zu einer verstärkten Erektion führen. Ohne eine sexuelle Stimulation und Aktivierung des NO/cGMP-Systems löst Sildenafil keine Erektion aus.

Der gleiche Wirkmechanismus trifft auch für die Substanzen Tadalafil und Vardenafil zu.

Sildenafil wird durch Leberenzyme abgebaut und sowohl über die Leber als auch über die Nieren ausgeschieden. Wenn es mit fettreicher Nahrung eingenommen wird, ist ein verzögerter Abbau und eine verringerte Wirkung zu erwarten.

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Sildenafil

Freitag 27. Juni 2008 von admin

Sildenafil ist der Freiname eines Arzneistoffes, der 1998 von der US-amerikanischen Firma Pfizer unter dem Namen Viagra® zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörungen) beim Mann, als Tabletten zu 25, 50 und 100 mg auf den Markt gebracht wurde. Seit 2006 wird Sildenafil von der Firma Pfizer zusätzlich als Arzneistoff zur Behandlung der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie unter dem Markennamen Revatio® mit Tabletten zu 20 mg vermarktet.

Sildenafil war der erste Arzneistoff der Wirkstoffklasse der PDE-5-Hemmer. Umgangssprachlich wird der Name Viagra gelegentlich auch als Sammelbegriff für andere Medikamente dieser Wirkstoffgruppe, beispielsweise Tadalafil (Cialis®), Vardenafil (Levitra®) verwendet.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Sildenafil in allen verfügbaren Darreichungsformen verschreibungspflichtig.

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